Bevor es los gehen kann, muss noch einiges geklärt werden

Erst im Frühjahr dieses Jahres hat das Stadtparlament den Entwurf für den Bebauungsplan zur Niederlassung des „Logistikzentrums Gießen“ beschlossen und heute, knapp ein halbes Jahr später, liegen die fertigen Pläne schon bereit. Eilig wird das 300-Millionen-Vorhaben des Hamburger Handelsriesen „Otto“ bearbeitet. Am 26. September wird das Parlament jedoch mit seiner Zustimmung zum Bebauungsplan “Am Alten Flughafen III”erst darüber entscheiden können, ob der Kaufvertrag zwischen der Depot-Eigentümerin Revikon und Otto tatsächlich in Kraft tritt und die Bauarbeiten begonnen werden können.

Damit der Betrieb künftig sauber und geordnet verläuft, soll der Bebauungsplan von einem städtebaulichen Vertrag flankiert werden. Die folgenden vier Punkte müssen in diesem Vertrag noch vor der Abstimmung durch das Parlament am 26. September geregelt werden:

1) Der Gleisanschluss des früheren US-Depots muss mit Blick auf die Nutzungen nach Otto gesichert werden

2) Otto muss die festgelegten LKW-Verkehrsrouten baulich und organisatorisch absichern und für Abweichungen aufkommen

3) Otto muss Warte-, Sanitär- und Ruhebereich für LKW-Fahrer auf dem Betriebsgelände gewährleisten

4) Otto muss Alternativangebote zum Pendeln für einheimische Beschäftigte wie z.B. Leihräder oder Fahrgemeinschaften schaffen

 

Weitere Informationen über den aktuellen Stand der Planung finden Sie im aktuellen Artikel der Gießener Allgemeinen.